Écoute Satire & Humour allemand – Didi Hallervorden auf dem Arbeitsamt (A2+)

Écoute Satire & Humour allemand

Sketch auf YouTube: Didi Hallervorden auf dem Arbeitsamt

 

Résultat de recherche d'images pour "dieter hallervorden arbeitsamt"

Kategorie: deutscher Humor
Übungen: Niveau A2+
Einführungstext: Niveau B2+

Der 1935 in Dessau (Sachsen-Anhalt) geborene Komiker, Dieter Hallervorden wuchs als Sohn einer Arzthelferin und eines Ingenieurs auf. 1953 schloss er sein Abitur ab. Er studierte an der Berliner Humboldt-Universität Romanistik. Aufgrund der eingeschränkten Meinungsfreiheit floh er 1958 nach West-Berlin. Während dieser Zeit arbeitete er à coté als Fremdenführer, Bauhilfsarbeiter, Bierfahrer und Gärtner. 1960 gründete er in West-Berlin das Kabarett „Die Wühlmäuse“, das es heute noch gibt. 

Bis in die 2010er Jahre war er neben Loriot und Otto Waalkes einer der bekanntesten Komiker in Deutschland. Er wohnt abwechselnd in Berlin und in der französischen Bretagne, im Schloss Costaèrès, das er 1988 für über eine Millionen Deutsch-Mark gekauft hatte. 

Der Sketch „Auf dem Arbeitsamtbietet zwei sprachlich interessante Aspekte: Einerseits wird hier auf humoristische Weise der Einfluss des Angelsächsischen auf die deutsche Sprache verdeutlicht. Er parodiert dabei die inflationäre Nutzung englischer Begriffe, um vielleicht seiner Rede mehr Gewicht und mehr „Professionalität“, oder auch Modernität (?), zu verleihen. Andererseits spricht der Arbeitssuchende einen Berliner Dialekt und versteht nicht die Hälfte von dem, was ihm der Berater sagt. Auch heute noch ist die deutsche Sprache in den deutschen Medien und an vielen anderen öffentlichen Orten (Cafés, Bars, Einkaufszentren, …) — ja selbst in Lehrbüchern für das Erlernen der deutschen Sprache — unter angelsächsischen Dauerbeschuss. Einen Dauerbeschuss, denen sich scheinbar viele Deutsche mittlerweile selbst bereitwillig unterziehen. Deshalb hat dieser Sketch an Aktualität nicht verloren. 

In dieser Übung können Sie Ihre Verstehkometenzen üben und den Berliner Dialekt entdecken: „Ick“ für „ich“ und „wat“ für „was“, oder Sprachmanieren in der gesprochenen deutschen Sprache wie etwa „.., wa?“ („nicht wahr?“ oder « …, hier“ (das als Modulator seinen eigentlichen Sinn verloren hat, sondern eher Emotionen der Ungeduld und Genervtheit unterstreicht. 

Viel Spaß beim Ansehen und bei den Übungen danach!

Quelle: YouTube, RBB