Rédaction allemande Préparation au test écrit en allemand B2 Exercice 01 « Digitalisation »

Quiz
Materials

Rédaction allemande Préparation au test écrit en allemand B2 Exercice 01 « Digitalisation » 

Voici tu trouveras des rédactions à titre d’exemple aux sujets et thème variés et récurrents. Avant de passer à l’examen écrit en allemand, il est donc fort utile de passer quelque temps ici pour consolider ou enrichir son vocabulaire dans un domaine donné et de se familiariser avec les mots de liaison, les expressions types pour une meilleure argumentation (« Textbausteine » ou « Sprachmittel »).  D’abord, il y aura un texte à lire pour après voir un exemple, comment on pourrait réagir et argumenter par rapport du texte que vous avez lu. Pour que les choses ne soient pas trop facile, le texte de la rédaction est agrémenté de trous à remplir. Le deuxième exercice reprendra le vocabulaire afin de s’y entraîner. Il s’agit de trouver un mot ou une expression synonyme. Tu réviseras alors les mots et expressions à connaître pour mieux s’exprimer, pour être plus à l’aise dans l’articulation des phrases et des paragraphes.  Car : Mieux on sait articuler ses phrases, plus en gagne en fluidité et cohérence, et plus en gagne en fluidité, plus agile seront nos pensées, plus on pourra se concentrer sur l’essentiel et les idées. Plus lisible et plus cohérent sera notre rédaction. 

AUFGABEN: Lesen Sie den Text oben unter « Materials » und beantworte danach die Verständnisfragen. Ergänze anschließend den Lückentext.   Festige und erweitere abschließend deinen deutschen Wortschatz.

Droht mit Digitalisierung jedem zweiten Job das Aus?

Was passiert, wenn alles zur App wird? Ökonomen sehen für viele Berufe in den kommenden Jahrzehnten schwarz. Es gibt Prognosen, die jeden zweiten Job in Gefahr sehen – auch in Deutschland.
Was machen Millionen Taxi- und Lkw-Fahrer rund um die Welt, wenn autonomes Fahren zum Standard wird? Was wird aus Postboten, wenn die Auslieferung mithilfe autonomer Autos, Roboter oder Drohnen funktioniert?
Bislang galt: Wann immer in der Menschheitsgeschichte technischer Fortschritt Arbeit überflüssig gemacht hat, sind an anderer Stelle neue Arbeitsplätze entstanden – und am Ende war die Gesellschaft insgesamt wohlhabender. Doch zahlreiche Ökonomen glauben, dass es diesmal anders ausgeht.
Dass Software eine immer größere Rolle für alle Branchen der Wirtschaft spielt, ist unstrittig. Internet-Unternehmer Marc Andreesen hat dieses Phänomen einst mit dem Schlagwort „Software verschlingt die Welt“ auf den Punkt gebracht und bis heute recht behalten. Ob Automobilindustrie, Handel, Banken oder Maschinenbau – überall spielt Software eine immer entscheidendere Rolle für den Firmenerfolg. Doch ob damit auch eine vollständige „Dematerialisierung“ einhergeht, ist fraglich. Als ab den 1970er-Jahren massenhaft Computer in Büros einzogen, hatten alle schnell die Vision vom papierlosen Büro. Bis jetzt ist es allerdings Vision geblieben: Weder Drucker- noch Papierhersteller sind verschwunden.
Während bei klassischen Großunternehmen eher feste Langzeitarbeitsplätze angeboten werden, findet man in Software-Unternehmen wie Uber überwiegend, kurzfristige, prekäre und unterbezahlte Jobs. In der besten Zeit hatte die einstige Ikone der Fotoindustrie 145.000 Mitarbeiter. Die meisten davon bezogen ein Mittelklasse-Einkommen. Nach der Revolution der Digitalfotografie blieben noch 8000 Beschäftigte über. Apple hatte zum Zeitpunkt des Berichts nur 47.000 Angestellte – zwei Drittel davon waren in Apple-Läden im Niedriglohnsektor beschäftigt.
Generell gilt allerdings: Je höher das aktuelle Gehalt und je mehr Ausbildung der Beruf benötigt, desto geringer sind die Chancen einer schnellen Automatisierung.
Wie sollte aber diese wachsende Einkommenslücke geschlossen und wachsende soziale Unsicherheit und Unfrieden verhindert werden? Finnland experimentiert derzeit mit dem Modell des bedingungslosen Grundeinkommens. US-Ökonom Jeremy Rifkin schlägt zur Finanzierung eine Besteuerung von Maschinen vor.
Am Ende dieser technischen Revolution wird es dank mehr Effizienz und immer besserer Software insgesamt erneut mehr Wohlstand geben. Die große Frage ist nur, ob es auch Mechanismen geben wird, die Früchte der digitalen Revolution so zu verteilen, dass nicht nur Unternehmenseigner davon profitieren und der Wohlstand auch in der breiten Gesellschaft ankommt.

Von Stephan Dörner | Veröffentlicht am 11.01.2016 | Lesedauer: 7 Minuten (welt.de), Text gekürzt und für lernsprachliche Zwecke angepasst von Frank MÖRSCHNER.
Fermer le menu
×
×

Panier