Sturm oder Brise auf den Reichstag? Ein Video klärt auf.

frank morschner
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War der „Reichstagssturm“ nur ein inszeniertes Schauspiel? War es nur ein Sturm im Wasserglas, oder gar ein festliches Ereignis? Wie ernst ist dieses Ereignis zu nehmen? Wer sind die Drahtzieher? Folgendes Video klärt auf. 

War der „Reichstagssturm“ nur ein inszeniertes Schauspiel? War es nur ein Sturm im Wasserglas, oder gar ein Fest? Wie ernst ist er zu nehmen? Wer sind die Drahtzieher*innen? Folgende Zusammenfassung des hier verlinkten Video bemüht sich um eine Aufklärung

Reichstagssturm Aufklärungsvideo
Kai Stuht erkennt hinter dem Reichstagssturm eine inszenierte Rufmord-Kampagne gegen die Querdenken-Bewegung

Kurz zum Video von Kai Stuht: Reichstagsstürmung: Großer Politik-Skandal? (YouTube)

Laut Kai Stuht erhärtet sich der Verdacht, dass es sich beim sogenannten « Sturm«  auf den Reichstag nur um ein von der Berliner Polizei, dem Nachrichtendienst und dem Berliner Senator Andreas Geisel (SPD) inszeniertes Schauspiel für die großen Medien gehandelt haben könne.

In dem folgenden Video wird sachlich und minutiös anhand aufschlussreichen Bildmaterials die Inszenierung offensichtlich. 

Eine Reihe auffälliger Ungereimtheiten drängen zum Schluss, dass es sich tatsächlich nur um eine medienwirksame Bildkampagne handelte. Ziel dieser Operation sollte es nach einem Sprecher der Querdenken-Bewegung gewesen sein, diese Bewegung zu diskreditieren und von der eigentlichen Großdemonstration auf der Straße des 17. Juni in Berlin abzulenken. Diese wurde anfangs vom Senator Andreas Geisel verboten. Sein Verbot wurde allerdings vom Berliner Landgericht schon innerhalb weniger Stunden nach dessen Erlass gekippt, weil das Gericht es als verfassungswidrig befand. 

« Tamara K. »- Eine V-Männ*in?

Eine ominöse Rolle spielt spielt diesem Fall die sogenannte „Tamara K.“, deren Identität noch nicht einwandfrei geklärt ist. Sie hatte zum „Sturm“ auf den Reichstag aufgerufen. Die Boulevard-Zeitung BILD führte noch wenige Tage vor diesem Ereignis Gespräche mit dieser bis dato noch völlig unbekannte Frau. Der Aufruf zum Parlament geschah völlig losgelöst von der Querdenken-Bewegung. Warum BILD ausgerechnet eine völlig unbekannten Frau für das Interview ausgesucht hatte und nicht einen bekannten Vertreter und Sprecher aus dieser Bewegung (und davon gibt e ja nun wirklich nicht wenig) bleibt ein Rätsel. Nur ist es schon eigenartig, dass es ausgerechnet diese Person ist, die drei Tage später zum „Sturm“ auf den Reichstag aufruft. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Kurze Zusammenfassung des Videos

Dieses Video ist  eine Stunde und vierzig Minuten lang, deshalb werden hier die wesentlichen Fakten und Fragen in diesem Video zusammengefasst:

Über 800 000 Demonstranten aus ganz Europa marschierten friedlich auf der Straße des 17. Juni gegen die unverhältnismäßigen Maßnahmen gegen den Corona-Virus. 

Das Reichstagsgebäude war zu dieser Zeit abgesperrt, aber nur drei Polizisten standen direkt vor dem Gebäude. Nur 20 bis 30 Meter hinter dem Reichstag hielt sich eine Hundertschaft von schwer ausgerüsteten Polizisten hinter der Absperrung in Bereitschaft. Die Frage ist: Wofür hielten sie sich da in Bereitschaft? 

Eine gewisse „Tamara K.“ (angeblich „Tamara Kirschbaum“) rief zusammen mit einem anderen Mitstreiter mit einem Megaphone die Demonstranten auf dem 17. Juni auf, schnell zum Reichstag zu kommen, da dort angeblich Donald Trump sei und man ihm dort zeigen könne, wie sich das deutsche Volk die Freiheit zurückhole. 

Die Hundertschaft der Polizei ließ etwa hundert Menschen, die diesem Aufruf zum Reichstag folgten, ungehindert durchlaufen. Danach riegelten sie den Bereich um den Reichstag wieder hermetisch ab.  

https://www.epochtimes.de/assets/uploads/2020/09/urn-newsml-dpa-com-20090101-200903-99-411667_large_4_3_Teilnehmer_einer_Kundgebung_gegen_die_Corona-Massnahmen_steh-800x450.jpgFür diese „spontane“ Aktion, so nannte „Tamara K.“ ihre Aktion, wartete eine professionell aufgebaute und sicher nicht gerade kostenfreie Bühne mit Beleuchtung, Mikrophon, Lautsprecher und Verstärker auf sie.   Eine solche Bühne lässt sich so spontan nicht aufbauen …, es sei denn man glaubt an das Märchen von Aschenputtel. Auf der Bühne rief sie lauthals, Trump sei in Berlin. Dann brüllte sie regelrecht ins Mikrofon, dass alle zeigen müssten, dass sie da seien: „Wir haben fast gewonnen! Wir haben fast gewonnen!“, plärrte sie durch die überstrapazierten Lautsprechermembranen.  Sie rief die verwirrten Demonstranten auf, jetzt zum Reichstag zu gehen und sich auf die Treppen zu setzen, „damit alle begreifen, dass wir hier sind!“ Die Bastille in Paris, der Winterpalast in Sankt Petersburg wäre so bestimmt nicht zu erstürmen gewesen. Freiheit erlangt man nicht, indem sich kleines verwirrtes Häuflein für ein paar schicke Fotos auf die Vortreppen eines Parlaments setzt. Ein Sturm sieht anders aus! Es fehlte nur noch der Kaffe und Kuchen. Aktivist Mann, ein YouTuber, der ein LiveStream von dem ganzen Ereignis gemacht hatte nannte die Stimmung dort auf den Treppen anfangs sogar « festlich« .

Auf einem Dach gegenüber dem Reichstagsgebäude filmten und fotografierten Journalisten von großen Medien, die an ihrer teuren Ausrüstung zu erkennen waren. Diese standen schon vor der „Reichstagsstürmung“ dort und hielten sich wie die Polizeihundertschaft in Bereitschaft. Woher wussten sie, dass es dort zu einem Ereignis kommen würde? 

Während des ganzen Drehs sieht man auch einen sehr teilnahmslosen Mann mit einem großen Schild mit der Aufschrift „Corona-Rebellen Düsseldorf“. Er wird zu keinem Zeitpunkt von der nun erschienen Hundertschaft behelligt. Er bemüht sich in aller Ruhe um eine möglichst zentrale Stellung vor dem Eingang des Reichstags, schön positioniert neben Reichsflaggen und Regenbogenfahnen. Fotogener hätte seine Position nicht sein können. Warum bleibt er aber so unbeteiligt bei all diesem Trubel und den erhitzten Gemütern? 

Die Leitmedien berichten seitdem nur noch über den Reichstagssturm und bringen ihn in direkten Zusammenhang mit der Querdenken-Demonstration. Die Querdenken-Bewegung hingegen ruft seine Anhänger dazu auf, Anzeige gegen den Senator Geisel und „Tamara K.“ zu erstatten. „Es ist der größte Skandal, wenn Gerichte eine Demonstration erlauben, und eine Einzelperson, wahrscheinlich mit dem Background der Politik und der durchführenden Kraft der Polizisten, so eine Entscheidung einfach korrumpiert“, empört sich am Ende des Videos der Querdenker Kai Stuht. „Das ist alles andere als das, was Herr Geisel will: Das ist nicht Demokratie das ist Autokratie, das ist Lüge! Und ich kann einfach nur die beiden Politiker, Herrn Geisel und auch Herrn Steinmeier, auffordern, für diese Schmierenkomödie einfach zurückzutreten.“

Beunruhigende Parallelen des Bilderkriegs und der hinterhältigen Manipulation der öffentlichen Meinung

https://www.zdf.de/assets/reichstag-brand-1933-102~2400x1350?cb=1564155505192

Dieses Ereignis erinnert auf beunruhigende Weise an den Reichstagsbrand, der schon einmal für politische Zwecke von den Eliten während einer Wahlkampagne missbraucht wurde. Im Februar 1933, kurz vor den Reichstagswahlen im März 1933, steckte der niederländische Arbeiter, Marinus van der Lubbe, den Reichstag in Brand. Wie sich nach dem Krieg herausstellte, steckte hinter dieser Brandstiftung die Politik. Es war nichts weiter als ein Bilder- und Informationskrieg gegen die erstarkende Opposition, um soziale Bewegungen im Keim zu ersticken und Meinungen der Massen zu ihrem Gunsten zu manipulieren. Der Brand wurde den Kommunisten in die Schuhe geschoben. Die NSDAP verlor nämlich rasant an Stimmen (von 37 % auf 32 % allein in einem Zeitraum von Juli bis November 1932), während die sozial progressiven Parteien noch im Vorjahr an Stimmen hinzugewannen. Seit 1920 kletterte allein die KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) von 2 Prozent auf 17%. Der Reichstagsbrand diente als Vorwand, das Ermächtigungsgesetz auszurufen und somit die Oppositionsparteien auszuschalten. 

https://correctiv.org/wp-content/uploads/2020/08/WhatsApp-Image-2020-08-03-at-17.53.44.jpegHeute geht es der Querdenken-Bewegung um die Aufhebung der Noterlasse und fordert die sofortige Aufhebung aller Einschränkungen, die im Widerspruch zum Grundgesetzt stehen. Denn angesichts der sehr geringen Sterbefälle und Krankenhauseinlieferungen, sei dieser
Notstanderlass nicht mehr tragfähig und es nehme nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung, sondern auch die der Wirtschaft Schaden. Dieser « Reichstagssturm » galt als Anlass, dass in Berlin bis auf Weiteres alle Versammlungen über 100 Personen verboten wurden und alle Versammlungen unter 100 Personen eine Maske tragen und den Mindestabstand einhalten müssen. Damit wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschnappt:  Das Recht auf Demonstration (das Versammlungsrecht) wurde ausgeschaltet und der Gegner diskreditiert (wie damals im Jahr 1933).

 

Autor: Frank Mörschner, 7 Septembre 2020