Wenn Regierungen mit der Urangst der Bevölkerung spielt, um die Corona-Angst künstlich am Leben zu halten

frank morschner
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Ein Strategiepapier der Regierung, das einem die Haare zu Berge stehen lässt:

Der folgende Auszug aus dem Strategiepapier der Bundesregierung legt offen dar, wie sehr es sich bei den Corona-Maßnahmen um eine fein abgestimmte und großflächige Informationskampagne, ja schlicht und ergreifend um Propaganda und Panikmache handelt. Aber lesen Sie selbst, denn dieser Ausschnitt spricht für sich selbst. In den anderen EU-Ländern wird diese Kommunikationskampagne sicher nicht anders aussehen.

Strategiepapier der Regierung gegen Corona
Document de stratégie du gouvernement allemand contre le Covid-19. en allemand.

Auszug:

4. Schlussfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation

4 a. Worst case verdeutlichen!

Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so  werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher».* Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.

Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:

    1. Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.
    2. « Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden« : Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.***
    3. Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damokles-Schwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann.

Außerdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929

Man braucht sich nur die oben dargestellten Zahlen zu veranschaulichen bezüglich der anzunehmenden Sterblichkeitsrate (mehr als 1% bei optimaler Gesundheitsversorgung, also weit über 3% durch Überlastung bei Durchseuchung), im Vergleich zu 2% bei der Spanischen Grippe, und bezüglich der zu erwartenden Wirtschaftskrise bei Scheitern der Eindämmung, dann wird diese Formel jedem einleuchten.****

4 b. „Worst Case Vermeidung“ als strategisches Ziel für D und EU ausgeben

Es dürfte allen klar sein, dass einzelne Länder in der EU kaum allein erfolgreich sein können im Kampf gegen das Virus. Der wirtschaftliche und menschliche Austausch ist viel zu eng. Politische Schockwellen kennen keine Grenzen. Eine Kernschmelze in einem einzigen EU-Mitgliedstaat würde weitläufige Auswirkungen haben.*** Deshalb ist eine aktive Rolle der EU hier mehr gefragt denn je. Deutschland kann hier nicht nur politisch, sondern auch organisatorisch und industriell eine Vorreiterrolle übernehmen, sowohl bei der Eindämmung der Epidemie (Produktion/Beschaffung von Test-Kits und PCR- Maschinen, Entwicklung von mobilen Teststationen) als auch bei Maßnahmen zur Mobilisierung der Gesellschaft zur Abfederung der sozialen und politischen Konsequenzen.

Quelle: Bundesministerium des Innern

Anmerkungen zu diesem Ausschnitt

* Anhand dieser Darstellungsweise wird offensichtlich, welche niederen Beweggründe pauschalisiert in den Mund der Bevölkerung gelegt werden. So etwas nennt man eine Unterstellung. Man nimmt hier als Annahme und geradezu schon wie eine Tatsache als gegeben, dass jeder Erwachsene insgeheim den früheren Tod seiner Eltern herbeiwünscht, nur um eher an sein Erbe heranzukommen. Und so etwas findet man in einem offiziellen Strategiepapier einer Regierung! Das zeigt die verächtliche und herablassende Haltung der Regierenden gegenüber der Bevölkerung. Was möglicherweise Usus in den obersten Schichten der Gesellschaft sein mag, wo sich Vermögen – oft auf Kosten des produktiven und kreativen Teils der Bevölkerung – bei wenigen reichen Familien anhäufen, gibt es bei der breiten Masse kaum nennenswertes Erbvermögen, um das es sich zu streiten lohnt. Es ist vielmehr ein weiterer Spaltungsversuch bis in die kleinste gesellschaftliche Zelle hinein, die junge und alte Generationen einer Familie gegeneinander aufzubringen, zwischen zwei Generationen Unfriede und Misstrauen zu sähen. Auf die Idee, dass Menschen mit gesundem Menschenverstand, die Maßnahmen der wirtschaftlich ruinösen Einschränkungen und der gesundheitlich schädlichen Maskenpflicht nicht nachvollziehen und nicht mehr länger akzeptieren können, wenn sie doch die Todesfallzahlen und Krankheitsfälle schwinden sehen, scheint dieser Regierung gar nicht in den Sinn zu kommen.

** Hier erkennt man die perfide Art der Argumentationsweise: Hier sollen unbedarfte Kinder bewusst mit einem irrationalen Schuldgefühl verängstigt werden, weil sie angeblich den Tod eines anderen Menschen zu verantworten hätten, weil sie aus Versehen (!) die Hygieneregeln nicht eingehalten haben. Wie viele Kinder oder Erwachsene müssten nach dieser abwegigen Logik Mörder eines Mitmenschen oder eines Nächsten gewesen sein, weil sie während der Zeit der Erkältungsgrippe nicht ihre Hände gewaschen hatten. Schlimmer noch: Wie viele Kinder hatten damals keine Maske getragen, als Tausende alter Menschen an einem Grippevirus starben? Wie viele Erwachsene müssten heute vor Schande und Schuldgefühl in in den Erdboden versinken wollen, weil sie als Kind  aus reiner Vergesslichkeit hinsichtlich der Hygieneregeln eine Oma oder einen Opa auf dem Gewissen haben! Nach dieser Logik sind wir zweifelsohne alle Serienmörder! Aber unsere Vorfahren werden sicher schon bald aus dem Grabe steigen und sich an uns rächen, wenn wir nicht schnellstmöglich eine Folge-App entwickeln, die nachweisen kann, welche Mitmenschen wir in der Vergangenheit während einer Grippe-Saison unbeabsichtigt angesteckt und getötet haben. Was hier das Schrecklichste ist, ist nicht die etwaige Schuld des Kindes, sondern die abstruse Schuldzuweisung und Einschüchterung von unschuldigen Kindern!

*** Dabei wird geflissentlich unter den Tisch fallen gelassen, dass schon die drastischen und häufig übertriebenen Maßnahmen zu einer erheblichen Wirtschaftsschwächung beigetragen haben und weiter führen werden. Ganz zu schweigen von der flächendeckenden Schwächung des Immunsystems im ganzen Land durch das ständige Tragen der « Hygiene »-Maske sowie das ständige Hände-Desinfizieren an jeder Ladentür und der daraus folgenden Krankheitsfälle. Auch die ständige Angst ist ein Vektor verschiedenster Krankheiten. Der in aller Eile zusammengepfuschte Impfstoff, der für alle Pflicht werden soll, wird dann weitere ungeahnte gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden verursachen.

**** Interessant ist schon allein, welche Wortwahl dieses Strategiepapier trifft, um eventuelle Auswirkungen zu dramatisieren: Eine « Kernschmelze » ist eine Nuklearkatastrophe, die von einer menschengemachten Technologie herrührt! Viren sind nicht menschengemacht, die Folgen falscher Maßnahmen hingegen sehr wohl: Das Schwächen unseres Immunsystems, die zunehmenden Atembeschwerden und Gastrofälle sind nur einige der Folgeschäden, von den sozialen und psychischen Folgeschäden aufgrund der ständigen Angst vor dem Virus ganz zu schweigen. Denn permanente Angst ist nicht nur ein schlechter Ratgeber, sondern auch ein heimtückischer  « Krankheitserreger » – auch sie schwächt unser Immunsystem obendrein!

 

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