Wird die deutsche Staatsregierung bald wieder einen Terroranschlag geschehen lassen?

frank morschner
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Eine teure Klagewelle von Gastronomen überschwemmt die Gerichte wegen der neuen Einschränkungsmaßnahmen. In Frankreich hingegen lenken aktuelle Terroranschläge vor dem steigenden Unmut gegen die Koronamaßnahmen ab.

Eine teure Klagewelle von Gastronomen überschwemmt derzeit die Verwaltungsgerichte wegen der neuen Einschränkungsmaßnahmen gegen die Verbreitung des Korona-Virus. In Frankreich und Österreich lenken aktuelle Terroranschläge von diesem steigenden und sich radikalisierenden Unmut gegen die Koronamaßnahmen jedenfalls ab.

 

Anleitung zur Panikmache: Wie Regierungsexperten die Corona-Angst schüren › Jouwatch
Bildquelle: journalistenwatch.com

 

Es hat geradezu eine befreiende Wirkung, endlich einmal etwas anderes in den Medien zu sehen oder zu hören, als nur die beängstigend steigenden Fallzahlen. Auch in Frankreich geschahen Terroranschläge meist zu Schlüsselmomenten, wo soziale Bewegungen drohten, eine vereinte umwälzende Kraft zu werden.

  • So zum Beispiel der Terroranschlag zu Weihnachten in Straßburg im Jahr 2018, wo sich Landwirte, Studenten, Pflegekräfte, Lehrer, Rentner und Gymnasiasten zu einer ganzen geballten Gelbwesten-Bewegung vereinen wollten.
  • 2015 der Anschlag auf den Club Bataclan in Paris, das Jahr der umstrittenen Territorialreformen, wo heftige Demonstrationen gegen die Geschichtsentfremdung und Verwischung regionaler Wurzeln und Traditionen stattfanden und auch Bürgermeister bedeutende Gestaltungsfreiheit an Paris abgeben mussten, da zwei Jahre darauf ihre Provinzstädte seit der Reform im Jahr 2017 chronisch unterfinanziert und somit abhängiger vom Wohlwollen des im Elysee-Palast amtierenden Präsidenten geworden sind.
  • Und nun der Anschlag auf den Lehrer Samuel Paty, der die Schüler und den Eltern vergessen machen soll, wie sie mit ihrer « Alltagsmaske » Tag ein, Tag aus ihre eigene Gesundheit schädigen und zunehmend ihr Immunsystem schwächen.
    • Vielleicht soll es auch vergessen machen, dass die Gläubigkeit (oder doch eher Leichtgläubigkeit?) bezüglich der Koronamaßnahmen im Widerspruch zu dem Laizitätsgebot  steht.
    • Vielleicht ist es, um die Polizeigewalt gegen Gymnasten in Mantes-la-Jolie in Yvelines, 60 km nordwestlich von Paris, vergessen zu machen, als sie von ihrer Meinungsfreiheit und ihrem Versammlungsrecht gegen die Schulreform Gebrauch machten und gleich dem Pinochet-Regime wie Verbrecher auf die Knie gezwungen wurden mit verschränkten Armen hinter dem Kopf.
    • Vielleicht ist es auch nur um abzulenken von noch kommenden Repressionsmaßnahmen gegen Schüler und Schülerinnen wie etwa die Schließung der Lycée Colbert in Paris ebenfalls begleitet von der Staatsgewalt im Namen der Gesundheit? (Achtung Bilder sind nicht aus Weißrussland!)
    • Vielleicht soll es uns auch nur vergessen machen, wie sehr wir alle schon beflissen die Kopfschere schwingen, um uns selbst vor beruflichen Repressalien oder unverständnisvollen Blicken unserer Freunde und Kollegen zu schützen, während wir die Meinungsfreiheit in unserem Land feierlich besingen und die Diktaturen in anderen Ländern niederbrüllen, anstatt erst einmal vor unserer eigenen Haustür zu kehren. Und all das während die Gastronomen wütend und aus Protest ihre Einrichtungen trotz Öffnungsverbot geöffnet lassen. 
  • Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin auf dem Breitscheid-Platz im November 2016: Erweiterung der Beteiligung am Kriegseinsatz in Syrien, wohl wissend wie sehr die Deutschen Kriegsbeteiligungen hassen. Die zwei Weltkriege und der Holokaust und die ständige Erinnerung daran in den deutschen Medien hat sie eben kriegsmüde gemacht. Und das ist gut so.
  • Nun der Anschlag in Wien: „Dieser Anschlag galt uns allen!“ verkündete der österreichische Bundeskanzler, eine volksvereinende Rede wie sie auch schon in Frankreich zu hören war: „Wir sind Charly!“ Oder bei Angela Merkel zur Trauerfeier an der Gedächtniskirche in Berlin: « Wir lassen uns nicht spalten!« Bei all dem Wir-Gefühl vergisst das Volk dann schon gern einmal, was sich dann in den Hinterzimmern gegen das « vereinte«  Volk wieder neu ausgeheckt wird. So wie eben bei großen Europa- oder Weltmeisterschaften im Fußball. Aber da ja nun nicht jedes Jahr eine Fußballweltmeisterschaft abgehalten werden kann, müssen vielleicht andere effiziente Ablenkungsmanöver her? Denn in Wien braute sich ebenfalls eine starke Protestbewegung gegen die unverhältnismäßigen Koronamaßnahmen zusammen.

Auch jetzt liest man in den Medien zunehmend über die Radikalisierung der sogenannten „Corona-Gegner“, was nichts anderes heißen will als Gegner der übertriebenen Korona-Maßnahmen.  Auch der Reichstag wurde just an dem Tag von einem verwirrten bis dato namenlosen Häufchen « gestürmt« , zumindest die Treppen davon, um die Querdenker-Bewegung, die gegen diese Koronamaßnahmen auf die Straßen geht, mit dieser Fehlaktion gedanklich zu verklammern und in Misskredit zu bringen , sodass sich die sonst noch für diese Bewegung solidarisierende Öffentlichkeit nun mit Abscheu von ihr abwendet.

Auch in Frankreich wurden permanent vermummte und in schwarz gekleidete Kräfte in die Gelbwesten-Bewegung eingeschleust, um diese wachsende soziale Bewegung durch wilde und blinde Gewalt und Zerstörung auf den Straßen mediengerecht zu diskreditieren. Die von der deutschen Regierung finanzierte Antifa-Bewegung bleibt vergleichsweise friedlicher und begnügt sich mit der Brandschatzung von Lkws mit Bühnenmaterial und der Zerstechung der Busreifen von Reisebussen der Versammlungsveranstalter. Oder dieses grölende Antifa-Rudel steht nur als ein verlorener Haufen am Straßenrand, um die friedlich demonstrierende Menge zu beschimpfen und  zu beleidigen. Diese Antifa befleckt eigentlich den Namen wofür er steht und erinnert eher an rechtsradikale Schergen aus der späten Weimarer Republik. Da sich aber die Antifa-Strategie bislang nicht sehr wirkungsvoll erwies, wird vielleicht bald auch in Deutschland wieder eine volksvereinende Anschlagstherapie veranstaltet werden müssen, um den brodelnden Unmut in der Gesellschaft im Zaum zu halten.

Weihnachten schien bis dahin immer ein geeigneter Moment, da jeder zu Haus vor dem Fernseher die Nachrichten verfolgen kann. Angesichts der Tatsache, dass aber mit hoher Wahrscheinlichkeit die Weihnachtsmärkte ausfallen werden (aufgrund des schon seit Beginn des Jahres 2020 wütenden Psychoterroristen names „Corona“, alias „Covid-19“), müsste man ein anderes Ziel oder schwarzes Schaf herbeisuchen, das ausreichend Ablenkungspotenzial hat. Ein sehr vorteilhafter Umstand herrscht ja bereits in Deutschland, die abgeschlackte Version einer weiteren Ausgangssperre ermöglicht den Bürgern eine Dauerberieselung der objektiven Panikmache in den Medien und wenn es da wieder irgendwo knallen sollte, dann können wenigstens alle rund um die Uhr die ganzen vier oder drei Wochen alles direkt verfolgen, ohne etwas zu verpassen und ohne verstehen oder erfahren zu müssen, warum wieder einmal wichtige Kronzeugen oder Haupttäter (mit Ausweis am Tatort) oder Komplizen von Eliteeinheiten erschossen werden oder einfach von der medialen Aufmerksamkeit verschwunden sind. Und so wären wir alle wieder vereint und gut informiert und wir hätten endlich keinen Grund mehr, auf die Straßen zu gehen,es sei denn, es geht um Gegendemonstrationen und die politisch wohl klingende Sache, die von der Politik erlaubt und subventioniert ist und den antisozialen Reformwahn weder in Frage stellt noch im Wege steht und deren neoliberalen Ursachen bestenfalls von den moderat Rechten als eine linke Verschwörung sehen.  Denn: Sind nicht die ehrenwertesten Philanthropen auch zugleich die erbarmungslosesten und reichsten Ausbeuter, um ihre grauenhaftesten Machenschaften mit schillerndster Menschlichkeit zu verhüllen? Warum sollten dann nicht auch medial durchgepeitschte Demonstrationen Blendwerk und Nebelkerzen zur Verschleierung von Reformen sein, die sich gegen die Allgemeinheit und das Volk richten?

ACHTUNG: Dies ist Satire! Das waren natürlich alles nur Verschwörungstheorien! Diese Warnung bräuchte der Autor  ja eigentlich nicht vermerken, denn es versteht sich ja von selbst, dass dies nur fern jeglicher Realität sein kann.

 

Text von Frank Mörschner, 3. November 2020